— Tiroler Grauvieh —


Franz Reinhart

"Unter anderem halten wir in unserem Stall auch Grauviehrinder: Berta mit Kalb Bella und Kalbin Bia. Sie haben einen neugierigen Charakter und sind unser ganzer Stolz. Im Sommer kommen sie auf die Kristenalm, wo wir sie immer wieder besuchen. Das restliche Jahr können sie sich innen, sowie auch außen frei bewegen.


- Tiroler Grauvieh -


Daten

Bis zum Ende der 90er, wurde das Tiroler Grauvieh nur in Tirol züchterisch betreut. Heute ist dies mit Züchtern aus Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich, Steiermark und Niederösterreich erweitert. 

Das Tiroler Grauvieh ist ein Zweinutzungsrind. Aufgrund des Milchreichtums, der Fruchtbarkeit und der guten Futterverwertung eignet sich die Rasse sowohl zur Milchproduktion (Milchleistung rund 5100 kg einer ausgewachsenen Kuh) als auch zur Fleischproduktion. 

Diese Rasse hat eine einfärbig silber- bis eisengraue Farbe, der Kopf, Hals und Rumpf ist angeraucht. Das dunkle Flotzmaul ist hell gesäumt, die Klauen sind schwarz. Die Stiere sind dunkler gefärbt als die Kühe und der Rücken wird von einem hellen Aalstrich geziert. 34 bis 45 kg wiegt ein Kalb dieser Rasse. Ausgewachsene Kühe erreichen eine Widerristhöhe von 129 bis 139 cm bei einem Gewicht von 550 bis 650 kg. Durchschnittliche 140 bis 150 cm Widerristhöhe erreichen die Stiere bei einem Gewicht von 900 bis 1050 kg. Das Tiroler Grauvieh ist als seltene, erhaltenswürdige Rasse eingestuft. 

Eignung und Haltung

Das Tiroler Grauvieh ist durch seine ausgeprägte Geländetauglichkeit, Genügsamkeit und Weidetüchtigkeit auch auf extensiven Flächen produktiv. Hinsichtlich Hitze und Freilandhaltung ist die Rasse sehr anpassungsfähig. Im Sommer wird der Großteil der Kühe gealpt. 

— Fotogalerie von unseren drei Kühen —

Berta, Bia und Bella